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Lokpark Ampflwang - ein Ziel auch bei Schlechtwetter
Seit der Landesaustellung 2006 " Kohle und Dampf" betreibt die Österreichische Gesellschaft für Eisenbahngeschichte den Lokpark Ampflwang in Oberösterreich. auf dem ehemaligen Gelände einer Kohlengrube.
Keine Stunde Anreise von Salzburg, Linz oder Passau entfernt biete das 25.000 m2 große Ausstellungsgelände auch bei Schlechtwetter ein lohnenswertes Ziel welches auch zum Wiederkommen einlädt um die Fortschritte bei der Aufarbeitung historischer Schienenfahrzeuge zu begutachten.

Im Gelände des Kraftwerks Timelkam der Energie AG stellt die ÖGEG ihre E-Loks aus , u.a. die ÖBB 1010.13, 1141.20 und 1110.18

Vor dem großen Ringschupen in Ampfelwang treffen sich
zahlreiche Dampfrösser so z.B. 382.2530 (ex WTK 4) und 93.1394

Zwei ÖBB Klassiker : 2050.05 (GM/Henschel) und 52.7102

Wunderschön betriebsfähig restauriert - der ÖBB Triebwagen 4041.01

Die Auch den Kohlen- und Schmalspurbahnen des Hausruck Reviers wird ein Denkmal gesetzt

Die G10 657.2770 (ex CFR) unter Dampf vor der Kulisse der
seinerzeitigen Kohlensortierung (heute Museum)

Zwei Lokalbahnloks - 770.86 und 93.1455

77.28  (unter Dampf) neben 52.1198

Gastfahrzeug 5044.06

Glänz der Fertigstellung entgegen - 5146.201 ein weiteres
Schmuckstück der Sammlung

Selten - eine RL8 von O&K aus dem Bestand der Papierfabrik Lenzing

Anschauliche Darstellung des seinerzeitigen Braunkohlebergbaus
Neben den vielfältigen Fahrzeugen im Maßtab 1:1 finden auch die Modellbaubegeisterten ein vielfältiges Angebot von Anlagen und Dioramen.

HO Anlage der seinerzeitigen Lokalbahn Lambach - Haag (hier der Bahnhof Lambach an der Westbahn mit der Abfahrtsstelle der Lokalbahnen nach Haag und Vorchdorf am Bahnhofplatz

Diorama der Pferdebahn Gmunden - Linz - Budweis

Geöffnet hat der Lokpark Ampflwang heuer von 1.Mai - 8.Oktober an Samstagen, Sonn und Feiertagen und am Mittwoch, Donnerstag und Freitag auch vom 5.Juli - 10. September.                                                                                 (Gunter Mackinger 2017.06.18)

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Ost V60 in Österreich
1959 lieferte LKM Babelsberg an die Deutsche Reichsbahn (DR) den Prototyp einer dieselhydraulischen, vierfach gekuppelten Rangierlokomotive.

V60 D-1 der WTK - heute im ÖGEG Eisenbahnmuseum Ampflwang (4.6.2017)

V 60 der StLB (ex AGRANA)  in der Werkstätte des Terminal Graz in Hauptuntersuchung (6.6.2017)
Diese Type wurde zu einer Erfolgsgeschichte - mit 2256 Stück eine der meist gebauten Diesellokomotiven Europas. 

Das neutrale Österreich pflegte traditionell gute Beziehungen zur Deutschen Demokratischen Republik mit engen Handelbeziehungen. 
So gelangten im Tauschwege - gegen westliche Technik - in den 1970er Jahren mindestens 6 Lokomotiven dieser Type zu österreichischen Werksbahnen staatsnaher Betriebe. Selbst mehr als 40 Jahre nach ihrer Lieferung in die Alpenrepublik sind noch mehrere Vertreter dieser Bauart in Österreich vorhanden und sogar noch im Einsatz. 
(Gunter Mackinger 2017.06.16)  


V 61 der StLB (ex ELIN) in Weiz neben der schmalspurigen VL 15 (12.7.2016)

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Grenzüberschreitendes Dieselparadies Braunau /Simbach am Inn
Völlig zu Unrecht liegen die Bahnhöfe dies- und jenseits des Inn in Braunau und Simbach im Schatten der Eisenbahnbegeisterten. Gerade die von hier ausgehenden Hauptstrecken nach Ried -  Neumarkt-Kallham - (Linz) , Mattighofen - Steindorf - (Salzburg) und Mühldorf - (München)  bieten mit ihrem Dieselbetrieb trotz Modernisierung immer noch unverfälschte Eisenbahnromantik.

ÖBB 2016.64 erreicht mit einem grenzüberschreitenden
Güterzug den Bahnhof Braunau

Reger Betrieb in Braunau v.l.n.r. 2016.64 mit Güterzug nach
Simbach, 2016.73 mit RegionalExpress von Salzburg, 5047.78 als Regionalzug nach Steindorf bei Straßwalchen

Majestätisch anzuschauen - der Grenzbahnhof Simbach am Inn aus den Jahren 1870/71 - die 247 047 erwartet die Ankunft des nächsten Güterzuges aus Braunau am Inn

Triebwagentreffen der "Nebenbahnretter" 628( DB) und 5047 (ÖBB) in Simbach am Inn - links der 628 574 der Südostbayernbahn, rechts der 5047. 97 der ÖBB

Die historischen Zugzielanzeiger am Bf. Simbach am Inn
verleihen dem Bahnhof ein besonderes Ambiente

Vor dem Bahnhof in Simbach steht die gut gepflegte Reko52er der DR welche 1992 in Simbach eine neue Heimat fand. Eigentlich passt die Lok nicht hierher - oder doch ? Bis 1971 kamen ÖBB 52er in den Grenzbahnhof und die Lok selbst ist auch eine "Grenzgängerin" wurde sie doch 1944 bei der Wiener Lokomotivfabrik unter der Nummer 52 7583 gebaut. Also - es passt doch !

Zwischen 1870 und 1873 wurden o.a. Bahnstrecken gebaut und Simbach als Grenzbahnhof bestimmt, der in seiner besten Zeit mehr als 700 Eisenbahnern und Zollbeamten Brot und Arbeit bot. Zwischen 1883 und 1896 nahm sogar der Orient Express die gegenüber Salzburg kürzere Route durch das Innviertel.  Heute ist es eher ruhig geworden aber es gibt nach wie vor grenzüberschreitenden Güter-und Personenverkehr. Der bayerische Grenzbahnhof Simbach ist vorbildlich restauriert und sogar die historischen Zugzielanzeiger werden heute noch bedient. Vielleicht ein Tipp für einen
Sommerausflug ?                                                                              (Gunter Mackinger 2017.06.15)

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WESTbahn - KISS 2 hat Zulassung erhalten und ist ab sofort im Einsatz

Attila Alföldi / WESTbahn Management GmbH / APA-Fotoservice
Eine vierteilige Garnitur des neuen Flottenteils der WESTbahn

Die ersten Garnituren des neuen Flottenteils nehmen heute Fahrt auf
(Wien/OTS) - Die WESTbahn vergrößert, wie bereits berichtet wurde, ihre Flotte von sieben auf künftig siebzehn Garnituren des Schweizer Herstellers Stadler.
Die Zulassung des Schweizer Bundesamts für Verkehr am vergangenen Montag war nun der erste Schritt, die Netz-Zustimmungserklärung für Österreich sowie der Eintrag ins Fahrzeugregister gestern die zweite Voraussetzung für den operativen Einsatz des neuen Flottenteils. Für alle diesbezüglichen Abstimmungen war die ÖBB-Infrastruktur AG ein serviceorientierter und höchst effizienter Partner. Da alle notwendigen Bestätigungen vorliegen, können die von der ganzen WESTbahn freudig erwarteten KISS 2 - Garnituren den Passagierbetrieb aufnehmen.
Mit einem der drei bereits nach Österreich überstellten KISS 2 – Züge wird heute ein WESTshuttle zwischen Wien Hauptbahnhof, Wien Meidling und Wien Westbahnhof aufgenommen, er verbindet die Knotenpunkte sechs Mal täglich mit den WESTbahn-Zügen, die vom Westbahnhof nach Salzburg fahren. Der Shuttle ist eine gute Gelegenheit, die neuen KISS 2 – Züge zu testen und die Vorteile zu „erfahren“. Reisende erhalten bei der Abfahrt vom Hauptbahnhof bzw. Meidling ausschließlich im Zug überdies besonders günstige WESTshuttle Tickets (z.B. Wien – Linz für 8 Euro) für Fahrten nach Westen, mit einem Umstieg am Westbahnhof in den Stundentakt Richtung Salzburg.
Zwei weitere neue Garnituren verstärken den normalen Betrieb der WESTbahn, bevor ab Dezember 2017 nach der vollständigen Flottenerweiterung der Halbstundentakt zwischen Wien und Salzburg startet. In den nächsten Wochen folgen die weiteren Garnituren, bis schließlich im Herbst alle zehn Züge ausgeliefert sein werden. 
Es ist ein ganz besonderes Gefühl, dass „unser“ neuer KISS 2 - Zug nach der ganzen Entwicklungs-, Bau- und Testphase nun rollt.“, bedankt sich Dr. Erich Forster, CEO der WESTbahn, für den ambitionierten Einsatz im Unternehmen sowie bei Stadler, allen Behörden und der ÖBB-Infrastruktur AG. „Wir freuen uns auf den „kleinen Start“ jetzt und natürlich ganz besonders darauf, unseren Kunden zum Ende des Jahres dann die Verdichtung unseres Angebots zu bieten.
Rückfragehinweis: Ines Volpert, Unternehmenskommunikation, WESTbahn Management GmbH
+43 676 6989796, iv@westbahn.at                                                                 (APA 2017.06.14)

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Wird die Taurachbahn ein Zentrum für HF Lokomotiven ?
Mit Übernahme der ehemaligen VL 7 (ex StLB VL 7, ex NKB V 18) als Leihgabe eines engagierten Schmalspur-Spezialisten bekam die Taurachbahn des Club 760 (Mauterndorf – Tamsweg) eine leistungsfähige und robuste Diesellokomotive welche übrigens seit Kurzem auch mit einer Vakuumbremse für den Wagenzug ausgerüstet ist.

 Typengeschichtlich finden somit in Mauterndorf  Vertreterinnen der beiden großen Serien von Heeeresfeldbahn – Diesellokomotiven für 750/760mm Spurweite -  HF 130C(VL 7) und HF 200D (D 40) zusammen – eine Konstellation welche in Europa wohl einmalig ist. Hinter dem Neuankömmling VL 7 verbirgt sich die unter der Fab. Nr. 3143 bei Gmeinder für die Deutsche Wehrmacht gebaute Lokomotive welche bis 1978 bei der Nassauischen Kleinbahn treue Dienste leistete, ehe sie in die Steíermark übersiedelte. Die D 40 wurde von Deutz unter der Fab. Nr. 36643 im Jahr 1942 gebaut und gelangte über die Heeresversuchstelle Mittersill zur Salzkammergut Lokalbahn(SKGLB) und nach deren Einstellung ebenfalls zur StLB (als VL 01).

Für Freunde der Heeresfeldbahnen gibt es aber auch die KDL 11 (699.01) betriebsfähig zu bewundern und schon bald könnte ein weiteres Schmuckstück  mit seinerzeit kriegerischer Bestimmung aber dann überwiegender friedlicher Vergangenheit im Salzburger Lungau bewundert werden. Fehlt zur typengeschichtlichen Komplettierung allenfalls noch eine HF 110C – auch diese Baureihe war in Österreich bei ÖBB, StLB und SKGLB durchaus verbreitet. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut und der Club 760 – Freunde der Murtalbahn – war schon oft für Überraschungen in der Schmalspur Szene gut !                                                                                   (Gunter Mackinger 2017.05.23)

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Sonderausstellung 2017, Zwischen Salzburg  und Bad Ischl

60 Jahre Ende der Salzkammergut-Lokalbahn - Erinnerungen vom 19. Mai bis 30. Oktober im Museum der Stadt Bad Ischl

Am 30. September 1957 passierte die Salzkammergut-Lokalbahn zum letzten Mal die Strecke zwischen Salzburg und Bad Ischl. Eine bewegte Geschichte von der Gründung bis zur Einstellung fand damit ihr Ende. Auch wenn 7o.ooo Unterschriften für den Verbleib der Bahn gesammelt wurden, konnte das Aus der kleinen Bahn nicht verhindert werden.

Viele Salzkammergütler und Touristen sind noch mit der dampfenden und rußenden Bahn gefahren und erinnern sich an viele Geschichten, Zwischenfälle, Unfälle, aber vor allem auch an schöne beschauliche Stunden.
Das Museum der Stadt Bad Ischl erinnert in dieser Sonderausstellung an die Zeit der Bahn, deren erste Teilstrecke bereits 1890 eröffnet wurde, mit der auch Kaiser Franz Joseph gefahren ist, und die ein so jähes Ende genommen hat. Mit einer Länge von 66,9 Kilometer, entlang einer romantischen Trasse, war sie nicht nur Verkehrsverbindung sondern auch eine Bereicherung für den Fremdenverkehr. 
Sechs Tunnels, 24 kühne Brücken unterstrichen auch den gebirgigen Charakter der Bahn.

Wie verankert die Bahn in der Bevölkerung ist, beweist auch die Tatsache, dass es seit 2005 
Bestrebungen zu einer Revitalisierung gibt.

Die Bahn fand darüber hinaus Eingang in den Film, mit dem Lied „Zwischen Salzburg und Bad Ischl“. Unvergessen ist aber die Operette „Der feurige Elias“ von Rudi Gfaller, die an die Bahn erinnert und deren Uraufführung am 27. Juli 1963 bei den Operettenfestspielen in Bad Ischl stattgefunden hat.

Öffnungszeiten: Mittwoch 14 – 19 Uhr, Donnerstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr, Feiertage 10 – 17Uhr
Museum der Stadt Bad Ischl, Esplanade 10, 4820 Bad IschlÖsterreich - Austria Tel.: +43 (0)6132 25476
                                                                                                (Museum Bad Ischl 2017.02.23)

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SWR - Pässe Puffer Palatschinken

Die Eisenbahn in Österreich feiert ihren 175. Geburtstag und Eisenbahn-Romantik feiert in Form einer spektakulären Sonderfahrt mit. 
Mit zwanzig verschiedenen Dampflokomotiven und einigen E-Lok Oldtimern geht es einmal quer durch die Alpenrepublik.
Mehr als 2.500 Kilometer werden in acht Tagen zurückgelegt. Glanzlichter sind die Fahrt über den Arlberg, vorbei an Kitzbühel, über die Tauern und die Murtalbahn, auf der man reisen kann, wie vor hundert Jahren.

Samstag, 29. Dezember 2012 – 20:15 Uhr SWR (90 Minuten)
Zur SWR-Seite und Video >>HIER<<                                    (Bahn-Austria - SWR Web.2012.12.23)

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