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Gunter Mackinger wurde geehrt
Dieser Einsatz ist ausgezeichnet 
Gunter Mackinger, der frühere „Mister Obus & Lokalbahn“ in Salzburg, erhielt eine hohe Bundesauszeichnung. Groß ist die Freude bei der Katholischen Aktion und der gesamten Erzdiözese. Ist Mackinger doch seit Jahren KA-Vizepräsident.


Foto: RB/ibu

Coronabedingt entfiel die feierliche Übergabe bei Bundespräsident Alexander Van der Bellen. Mit telefonischer Vorankündigung überbrachte die Post das Packerl mit besonderem Inhalt. 

Foto: RB/ibu

Die Wertschätzung kam bei Mackinger trotzdem ungetrübt an. „Es ist eine Ehre und eine Anerkennung.“ Ausgezeichnet wurde er für seine Leidenschaft, die ihn seit seiner Kindheit nicht mehr losgelassen hat, die er zu seinem Beruf machte und die ihn auch jetzt, im Un-Ruhestand, beschäftigt: die Eisenbahn. Kommerzialrat Mackinger war langjähriger Direktor der Salzburger Lokalbahnen inklusive Obus, Schafbergbahn / Wolfgangseeschifffahrt und Pinzgauer Lokalbahn.
Er ist gerichtlich beeideter Sachverständiger und ein weltweit gesuchter und geschätzter Experte für den Öffentlichen Regional-und Stadtverkehr. Die Liste der Verdienste, die das Klimaschutzministerium bei der Beantragung des Verdienstzeichens anführte, ist lang. „Ich hatte nie einen anderen Berufswunsch und habe alle Ausbildungen gemacht, vom Lokführer bis zum Verschieber“, sagt Mackinger, für den die Eisenbahn auch das bevorzugte Verkehrsmittel ist, wenn er von A nach B kommen will. Er sei dabei ein durchaus anspruchsvoller, aber stets nachsichtiger Fahrgast: „Da ich weiß, was es heißt, den öffentlichen Verkehr 365 Tage im Jahr, bei jeder Witterung, aufrechtzuerhalten.“  Mehr. . Rupertusblatt 2021.06.15

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Lokalbahn Lambach - Vorchdorf-Eggenberg
90 Jahre im Betrieb von Stern & Hafferl

Am 1. Mai 1931 übernahm das auf rationellen Betrieb von Lokalbahnen spezialisierte Gmundner Unternehmen Stern & Hafferl den Betrieb der Lokalbahn Lambach - Vorchdorf-Eggenberg AG(LVE) und rettete damit diese Lokalbahn bereits in den krisengeschüttelten 1930er Jahren vor der sicheren Einstellung. Die Lokalbahn Aktiengesellschaft LVE hatte von der Eröffnung im Jahr 1903 an, den Betrieb der jeweiligen Staatsbahn übergeben aber die Dampftraktion war aufwendig und teuer, auch wenn es sogar Versuche mit Verbrennungsmotor Triebwagen als Alternative gegeben hat. Stern & Hafferl betrieb bereits die meterspurige Lokalbahn Gmunden - Vorchdorf (GV)und eine schwächelnde Lokalbahn Lambach - Vorchdorf hätte auch die heutige Traunseetram nachhaltig geschädigt. Stern & Hafferl beließ es nicht bei der Betriebsübernahme. Nach nur 6 Monaten war die 14,7 km lange Strecke mit Gleichspannung von 750 Volt elektrifiziert und der Betrieb auf zwei elektrische Triebwagen umgestellt worden. Ein interessantes Detail am Rande ist die Tatsache, dass zur gleichen Zeit auch Gespräche der Welser Lokalbahn AG mit dem Hause Stern & Hafferl zwecks Übernahme des Betriebes auf deren Strecken und die Elektrifizierung dieser Bahnen, geführt wurden. Rückblickend wäre es für die Strecken Wels - Haiding - Eferding - Aschach, Wels - Sattledt - Rohr und Sattledt - Grünau im Almtal ein Segen gewesen , Bestandteil eines oberösterreichischen Netzes elektrischer Lokalbahnen zu werden.


ET 24.103 (Grazer WF/1912) mit E 24.010 (Maffei / 1910)"kleine Wuppertalerin" auf seiner letzten Fahrt im Dienst der LVE nahe Feldham

ein seltenes Treffen von Stern & Hafferl Fahrzeugen im ÖBB Bahnhof Lambach - ET 24.101 (Grazer WF/1931) trifft 2016.911 (Siemens/2008)

Dank der umsichtigen Unternehmenspolitik von Stern & Hafferl konnte die Lokalbahn AG Lambach - Vorchdorf-Eggenberg durch die Jahrzehnte ihr Auslangen finden und der von ihr bedienten Region als Lebensader erhalten bleiben. In den kommenden Jahren wird die LVE an den Standard einer Regional S-Bahn herangeführt werden und im Taktfahrplan schlanke und attraktive Anschlüsse zur ÖBB in Lambach aber auch zur Traunseetram in Vorchdorf anbieten. Da Feierlichkeiten in Pandemiezeiten weder möglich noch angebracht sind, wurde auf offizielle Festakte zum 90. Jahrtag der Betriebsübernahme verzichtet. Um dennoch den treuen Kunden und den vielen Freunden dieser liebenswerten Lokalbahn am 9.Mai 2021 bei Kaiserwetter die Möglichkeit geboten, das Lokalbahn Feeling von vor 90 Jahren noch einmal nachzuempfinden wurden unter strenger Einhaltung der Corona Regeln und mit Zustimmung  des OÖVV mehrere Zugpaare mit historischen Triebwagen geführt. Gleichzeitig war es auch der Abschied vom ET 24.103 (ex 21.103 der NWP, ex 22.103 der LEW, Grazer WF/1912), welcher mit 11. Mai 2021 an einen privaten Sammler verkauft wird.


Nahezu unverändert wie 1931, der original restaurierte LVE Triebwagen ET 24.101 (Grazer WF/1931) vor dem schmucken ÖBB Bahnhof in Stadl-Paura


ET 24.103 (Grazer WF/1912) nahe Bad Wimsbach-Neydharting


ET 24.103 (Grazer WF/1912) auf dem Weg aufs "Altenteil" zwischen Blankenberg und Waldl


Treffen zweier Triebwagen Generationen im ÖBB Bahnhof Lambach , ES22.236/ET 22.136 
(Westwaggon/1953) und ein ÖBB 4744 (Desiro ML)

Bei Zügen mit größerem Fahrgastaufkommen leisten die beiden "Kölner" Garnituren (ex KBEF) auf der Lokalbahn Lambach - Vorchdorf gute Dienste; hier ES 22.236/ET 22.136 in Blankenberg

Ein seltenes Treffen aller Triebfahrzeuge die im Eigentum der Lokalbahn Lambach- Vorchdorf-Eggenberg AG stehen (Kennziffer 24) im Bahnhof Vorchdorf-Eggenberg
v.l.n.r. E 24.010 (ex Wuppertal); ET 24.103 (ex NWP, ex LEW)und ET 24.101 (original LVE Triebwagen der ersten Stunde)
Fotos: Gunter Mackinger 09.5.2021                                                     (Gunter Mackinger 2021.05.28)

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70 Jahre "Uerdinger" Schienenbusse in Österreich

Mit der Stationierung von 6 Vorserien Schienenbussen der DB Baureihe VT 95 gegen Ende 1950 begann im Jahr 1951 auch das Zeitalter der "Uerdinger" Schienenbusse auf Österreichs Schienen. Diebeim Bw Kempten stationierten Fahrzeuge wurden vorzugsweise auf der Außerfernbahn eingesetzt und gelangten damit regelmäßig nach Tirol. Vorreiter in Sachen "Uerdinger" in Österreich war die GKB welche 1952 ihre ersten Schienenbusse beschaffte. Das Fahrzeug wurde nicht nur die Deutschland zur Erfolgsgesellschaft, auch in der Alpenrepublik wurden die Trieb, Bei - und Steuerwagen aus Uerdingen bzw. als österreichische Lizenzbauten, ähnlich den DB Baureihen VT95/VB 142 bzw. VT/VB/VS 98 zur Erfolgsgeschichte. Letztlich nutzten 6 Eisenbahnunternehmen :


Durch die Retzer Weinberge geht es mit 29%o Steigung vom Wein- ins Waldviertel, 5081.51 als R 16978 zwischen Retz und Hofern
- Graz - Köflacher Eisenbahn(GKB)

- Montafoner Bahn (MBS)

- Österreichische Bundesbahnen (ÖBB)

- Steiermärkische Landesbahnen (StLB)

- Südburgenländische Regionalbahn (SRB)

- NiederösterreichBahnen (NÖVOG)

diese erfolgreiche Konstruktion mit 41 Neubautriebwagen, 46 Beiwagen und 31 Steuerwagen. Dazu gesellten sich im Laufe der Jahrzehnte ein gutes Dutzend Gebrauchtfahrzeuge aus den Beständen der DB: Heute werden noch etliche Schienenbusse bei Ihrem ursprünglichen Eigentümer
(GKB) oder bei Vereinen mehr oder weniger betriebsfähig erhalten. Dass jedoch diese markante Fahrzeugbauart auch im 70. Einsatzjahr noch im Planbetrieb zu erleben ist, ist den Niederösterreich Bahnen (NÖVOG) zu verdanken. Diese setzen im nordöstlichsten Winkel des Bundeslandes, an der Grenze von Wein- und Waldviertel, auf der Landesbahn Retz - Drosendorf immer noch auf das bewährte Fahrzeug. In der Vor- und Nachsaison verkehrt auf dieser reizvollen Strecke der 
VT 5081.51, bei Bedarf mit VS 6581.55 (beide SGP/1965).mit 2 Zugpaaren. 
2021 kann Schienenbusromantik in Österreich im 70. Jahr Planbetrieb wieder im November erlebt werden - Nostalgiker sollten sich eine solche Reise in die Vergangenheit nicht entgehen lassen.


R 16976 zwischen Niederfladnitz und Pleißing-Waschbach an der Theyatal Straße


Zufälliges Zusammentreffen zweier Oldtimer an einer Eisenbahnkreuzung in Waschbach


Markante Punkte in der rauen Landschaft des Waldviertels sind die vielen Wegkreuze - hier zwischen Pleißing und Weitersfeld NÖ


R 16976 hat seinen Endbahnhof Drosendorf erreicht und wendet hier nach 5 Minuten Aufenthalt auf R 16977

Blick in den typischen Fahrgastraum des gepflegten NÖVOG Triebwagens mit den allseits beliebten Sitzbänken die je nach Bedarf gewendet werden können

5081.51 verlässt als R 16978 die Kleinstadt Retz - an der
Österreichischen Nord-West Bahn Wien - Znaim - (Prag) gelegen.
Fotos: Gunter Mackinger 24.4.2021     (Gunter Mackinger 2021.05.01)

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Produktion für neue Badner Bahn im Endspurt
Vor knapp einem Jahr starteten die Arbeiten zur Produktion der neuen Badner Bahn, mittlerweile schreitet die Fertigstellung des ersten Zuges im Wiener Werk von Alstom (vormals Bombardier) mit großen Schritten voran. Ende 2021 sollen die ersten modernen und barrierefreien Züge mit Fahrgästen unterwegs sein und dann sukzessive die älteren Hochflurmodelle ersetzen.
1. Zug in Endfertigung – Neue Badner Bahn soll Ende 2021 in Betrieb gehen
„Schon in der jetzigen Produktionsphase ist zu erkennen, wie modern und komfortabel die neue Badner Bahn wird. Damit wird der bundesländerübergreifende öffentliche Verkehr noch attraktiver. Ich freue mich, dass die neuen Garnituren der Badner Bahn in Wien produziert werden. Das sichert am Standort Wien Arbeitsplätze und stärkt damit den Wirtschaftsstandort Wien“, so Wiens Wirtschafts- und Öffistadtrat Peter Hanke.
„Die Badner Bahn verbindet Niederösterreich und Wien im wahrsten Sinne des Wortes. Mit den modernen Zügen erhält diese Verbindung neuen Glanz. Die neuen Züge sind ein weiterer wichtiger Schritt, um den öffentlichen Verkehr zu attraktivieren und die Mobilität für Pendlerinnen und Pendler im Wiener Umland noch komfortabler, nachhaltiger und klimafreundlicher zu gestalten“, ergänzt NÖ-Mobilitätslandesrat Ludwig Schleritzko.
Die Fertigstellung des ersten Zuges des Modells TW500 im Wiener Werk von Alstom (vormals Bombardier) schreitet mit großen Schritten voran. Copyright: GMR Photography
Nach der Lieferung der ersten beiden Fahrzeuge, intensiven internen Tests sowie der behördlichen Genehmigung soll voraussichtlich Ende 2021 der Probebetrieb mit Fahrgästen starten. Davor steht noch die Einschulung der WLB-MitarbeiterInnen auf das neue Fahrzeug an. 18 Triebfahrzeuge haben die Wiener Lokalbahnen als Betreibergesellschaft der Badner Bahn fix bestellt. Ganzer Bericht HIER

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Zukunft auf Schiene - Online Petition

Liebe/r FFÖV (= Freund(in) eines funktionierenden öffentlichen Verkehrs)!
Ich schreibe Euch an, weil ich denke, dass Ihr Euch mit den Forderungen der beiliegenden Petition identifizieren könnt. Ich habe selbst an deren Erstellung mitgearbeitet und bin überzeugt, dass die darin angeführten Ziele erreichbar sind – wenn sich nur möglichst viele zusammenfinden, die dies auch wirklich wollen. Politikern ist es nicht egal, welche Stimmung in der Bevölkerung herrscht, denn sie wollen ja wieder gewählt werden –

aber dazu müssen Wünsche,  Forderungen und Beschwerden auch wirklich wahrnehmbar werden – im Klartext: Unsere Petition sollte mindestens 5.000, noch besser 10.000 Unterschriften erreichen, um in den Landtagen der betroffenen Bundesländer behandelt werden zu müssen.
Das ist ein hoch gestecktes, aber sicher nicht unerreichbares Ziel. Daher mein Appell an jede(n) von Euch: Bitte unterschreibt und leitet die Petition auch im Freundes- und Bekanntenkreis weiter! Ihr tut es für unsere Umwelt und die unserer Nachkommen, für einen leichteren Alltag von Pendlern und Schülern und für die wirtschaftliche Entwicklung der betroffenen Regionen, in denen junge Leute auch morgen noch Arbeitsplätze finden sollen!

Zur Information und Petition.

Gerhard Soukup, 2721 Bad Fischau-Brunn, Bahngasse 2, Tel +43-664-2491385
E-Mail: gerhard@zug-fuer-zug.eu

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SLB Leihlok im Zillertal


Der Straßentransporter der PRESS auf dem Weg vom Pinzgau ins Zillertal mit der SLB Vs 73

Für die bevorstehende (Wieder-)Aufnahme des Güterverkehrs auf der Zillertalbahn welche für Mitte Mai 2021 vorgesehen ist, setzt diese traditionsreiche Schmalspurbahn jetzt auf Leihlokomotiven aus dem Bestand anderer österreichischer Schmalspurbahnen. 
Als erste traf am 24.März 2021 die Vs 73 (ex ÖBB 2095.06, SGP/1960) der Salzburger Lokalbahnen am Straßenweg (?!?) in Fügen ein um auf der dortigen, jüngst reaktivierten Anschlussbahn der Fa. Binder Holz, aufgegleist zu werden. 
Damit gelangt erstmals eine Lokomotive der ehemaligen ÖBB Baureihe 2095 ins Zillertal.

Der Schwertransport hat den Abladeort – Fügen im Zillertal – erreicht

Mit eigener Kraft erreicht die SLB Vs 73 ihre neue Heimat Jenbach
Nach erfolgreicher Abladung vom Straßentransporter der PRESS wurde die Lok mit eigener Kraft umgehend in die neue Heimat nach Jenbach überstellt. In der ersten April-Hälfte soll als nächste Leih-Lokomotive die VL 23 der Steiermark Bahn nach Tirol übersiedeln – eine spannende Entwicklung im „Einheitsbrei“ der Traktion auf den meisten Vollbahnstrecken.          (Gunter Mackinger 2021.03.29)

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Achenseebahn gehört zu den gefährdetsten Kulturstätten Europas
Während am 10.Dezember 2020 Lok 3 mit den Güterwagen Jn 8 und Jn 9 unverdrossen Holz und Baumschnitt von der völlig freigeschnittenen Bergstrecke Jenbach – Eben  abtransportierte, setzte EUROPA NOSTRA die Achenseebahn auf die Liste der meistgefährdetsten Kulturstätten Europas. Bleibt zu hoffen, dass dieses klare Votum zugunsten des Gesamterhalts der Bahn als betriebsfähiges Ensamble, auch bei der Tiroler Landespolitik positive Entscheidungen auslöst, bis heute ist der Beschluss des Tiroler Landtages aufrecht, wonach die Unterstützung der in den Konkurs getriebenen Bahn, mit 31.12.2020 endet !?! 
In jedem Fall bemerkenswert ist das Engagement der verbliebenen „Rest –Frau- und Mannschaft“ dieser über 131 Jahre alten Zahnradbahn, aber auch des Verwalters der Konkursmasse, des Vorstandes der Aktiengesellschaft und der Betriebsleitung die nicht rasten, damit die Bahn nicht rostet und eines Tages zu Schrauben für den Baumarkt umgearbeitet wird.

Lok 3 bei der Bergfahrt durch den adventlichen Bergwald mit einem Dienstgüterzug zwischen Fischl und Eben

Lok 3 bei der Bergfahrt durch den adventlichen Bergwald mit einem Dienstgüterzug zwischen Fischl und Eben 
Hoffnung löst auch ein Gespräch auf höchster Ebene aus, welches zwischen der ICOMOS Austria Präsidentin Dr. Jäger-Klein und Staatssekretärin Mag. Mayer geführt wurde, und in welchen Staatssekretärin Mag. Mayer zugesagt hat, sich bei der Tiroler Landespolitik für die Belange der Achenseebahn verwenden zu wollen – viel Zeit bleibt dafür aber nicht mehr.     (Prof.Mag. Herbert Klein)

Lok 3 bei der Bergfahrt durch den adventlichen Bergwald mit einem Dienstgüterzug zwischen Fischl und Eben 

Lok 3 im Bahnhof Eben, dem höchsten Punkt der Strecke und Ende der Zahnradstrecke

                 (Fotos: Gunter Mackinger 2020.12.16)
Achenseebahn gehört zu den gefährdetsten Kulturstätten Europas
Während am 10.Dezember 2020 Lok 3 mit den Güterwagen Jn 8 und Jn 9 unverdrossen Holz und Baumschnitt von der völlig freigeschnittenen Bergstrecke Jenbach – Eben  abtransportierte, setzte EUROPA NOSTRA die Achenseebahn auf die Liste der meistgefährdetsten Kulturstätten Europas. Bleibt zu hoffen, dass dieses klare Votum zugunsten des Gesamterhalts der Bahn als betriebsfähiges Ensamble, auch bei der Tiroler Landespolitik positive Entscheidungen auslöst, bis heute ist der Beschluss des Tiroler Landtages aufrecht, wonach die Unterstützung der in den Konkurs getriebenen Bahn, mit 31.12.2020 endet !?! 
In jedem Fall bemerkenswert ist das Engagement der verbliebenen „Rest –Frau- und Mannschaft“ dieser über 131 Jahre alten Zahnradbahn, aber auch des Verwalters der Konkursmasse, des Vorstandes der Aktiengesellschaft und der Betriebsleitung die nicht rasten, damit die Bahn nicht rostet und eines Tages zu Schrauben für den Baumarkt umgearbeitet wird.

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Ausstellung „70 Jahre ‚Amerikaner‘ in Wien“

Eine neue Sonder-Ausstellung des Bezirksmuseums Floridsdorf (21., Prager Straße 33, „Mautner Schlössl“) ist für nostalgische Mitmenschen und für Freundinnen und Freunde alter Straßenbahnen interessant.

Eröffnung / Ing. Ferdinand Lesmeister

Bildtafeln
Gestaltet hat die Schau mit dem Titel „70 Jahre ‚Amerikaner‘ in Wien“ der ehrenamtliche Museumsleiter Ferdinand Lesmeister. 
Auf 26 Tafeln mit Fotos und Texten erinnert die Dokumentation an den Transport der im Volksmund als „Amerikaner“ bezeichneten Tramway-Wagen von New York nach Wien (1949) sowie an den Fahrbetrieb (ab 1950) und an das Ende des Einsatzes der „Amerikaner“ (1969). Zudem werden einschlägige Objekte, darunter Dachsignalscheiben und eine Lochzange, präsentiert. Streckenpläne der Type „Z“ sind gleichfalls zu sehen.
Offen ist das Museum am Sonntag 10.00 bis 12.00 und am Dienstag 15.00 bis 17.00 Uhr.
                                                                                                            (BA - Bez.Mus. 2020.09.25)

Großer Ausstellungsraum

Amerikaner vor dem Bezirksmuseum

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Gedenktafel für die LOFAG in der City Nord (SCN).

Die Lokomotivfabrik Floridsdorf, kurz LOFAG, wurde im Jahr 1869 gegründet und war nicht nur 100 Jahre lang ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber in Floridsdorf, sondern hatte auch einen Spitzenplatz unter den europäischen Lokomotivfabriken.
„Produziert wurden im Laufe der Jahre Dampfloks, Zahnradbahnlokomotiven, E- Loks, Diesellokomotiven sowie sämtliche mit dem Fahrzeugbau in Verbindung stehende Teile wie z.B. Heizkessel“, berichtet Ing. Ferdinand Lesmeister, Leiter des Floridsdorfer Bezirksmuseums.
Der wohl berühmteste Beschäftigte der LOFAG war der spätere Wiener Bürgermeister und Bundespräsident Österreichs Franz Jonas.

Bild: BV 21
1958 wurde die Verschmelzung der Floridsdorfer Lokomotivfabrik mit der Simmerings-Graz-Pauker AG beschlossen und im Jahr 1969 wurde die letzte Floridsdorfer E-Lok an die ÖBB übergeben.
Das seinerzeitige Betriebsareal umfasste nicht nur die Produktionsstätten und Verwaltungsgebäude, sondern auch Arbeiterwohnhäuser. Doch in den 1980er- Jahren wurden nach einiger Diskussion über eine mögliche Nachnutzung alle Anlagen abgerissen. An deren Stelle steht heute unter anderem die Shopping City Nord (SCN).

Gedenktafel beim Eingang neben dem Merkur
Nun wurde mit freundlicher Unterstützung der Geschäftsführung der SCN im Einkaufszentrum eine vom Bezirksmuseum Floridsdorf gestaltete Gedenktafel für die LOFAG angebracht. Das Unterfangen wurde von der Bezirks-Kulturkommission einstimmig unterstützt.

„Diese Gedenktafel ist ein sichtbares Zeichen, dass die Lokomotivfabrik Floridsdorf immer ein wichtiges Kapitel in der Geschichte unseres Bezirks bleiben wird“, sagte BV Georg Papai anlässlich eines Fototermins zur Vorstellung der Tafel mit VertreterInnen der Fraktionen im Bezirksparlament.

(Presse BV 21)

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ÖBB bestätigt: "Vindobona" fährt wieder, jetzt Berlin - Dresden - Wien - Graz 

mit "klick" zum Bericht

MDR September 2019 : Die Tschechische Staatsbahn, die Österreichischen Bundesbahnen und die Deutsche Bahn AG legen ab Mai kommenden Jahres die traditionelle Eisenbahnverbindung Berlin - Wien über Dresden und Prag wieder auf. Die Deutsche Bahn AG bestätigte am Mittwoch, dass ab 5. Mai 2020 erstmals ein sogenannter Railjet von Berlin über Dresden, Prag und Wien nach Graz fahre. Die Verbindung in Gegenrichtung soll einen Tag früher starten. Die Reisezeit zwischen Dresden und Wien beträgt voraussichtlich sechs Stunden. Bereits Anfang September hatte ein Sprecher der Österreichischen Bundesbahnen auf Anfrage von MDR SACHSEN entsprechende Pläne angekündigt. Die Deutsche Bahn wollte seinerzeit dazu keine Fragen beantworten.
Quelle: MDR/lam
Legendärer Vindobona: Vindobona ist der lateinische Name für die Stadt Wien. 
Zwischen 1957 und 2014 verkehrte unter diesem Namen ein internationaler Fernzug auf der Strecke Berlin - Wien und zeitweise über den Semmeringpass weiter bis Graz. Legendär war der Zug insbesondere durch den Einsatz komfortabler Triebwagen bis Ende der 1970er Jahre, die wechselweise von der Deutschen Reichsbahn der DDR, der Tschechoslowakischen Staatsbahn ČSD und der Österreichischen Bundesbahnen gestellt wurden. Für die DDR war der Zug auch Devisenbringer, weil er von West-Berlinern für die Reise nach Wien genutzt wurde.
ÖBB: 16.06.2020 - Start der neuen Direktverbindung Graz - Berlin
Die ÖBB starten heute, 16.06.2020 mit dem Railjet 256/257 eine neue Direktverbindung zwischen Graz und Berlin. 
Mit dieser Verbindung können Fahrgäste jetzt täglich ohne Umstieg von Graz über Prag und Dresden direkt nach Berlin fahren. 
Der Vindobona, der bis Ende 2014 auf ähnlicher Strecke unterwegs war, erlebt hiermit sein Revival.

Der Railjet 256/257 verkehrt täglich unter dem Namen Vindobona zwischen Graz Hbf und Berlin Hbf und wird in Kooperation mit der Deutschen Bahn und České dráhy geführt.

Foto: ÖBB / Zenz
Feierlich verabschiedet wurde der erste Zug heute am Grazer Hauptbahnhof von ÖBB Personenverkehr AG Vorständin Michaela Huber, Landeshauptmann Hermann Schützenhöfer, Landeshauptmann-Stv. und Verkehrsreferent Anton Lang sowie Finanz- und Kulturstadtrat Günter Riegler.
>> ganzen Bericht lesen <<                                                                ÖBB Presse 16.06.2020

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Gleisgeschichten der ÖBB

Pünktlich zum Jahresende zeigen die ÖBB in diesem Best-of noch einmal die Highlights ihrer Gleisgeschichten. 

ÖBB 2018: In sechs Episoden durften wir heuer sehr unterschiedliche Menschen kennen lernen, die aber alle etwas vereinte: ihre Liebe zur Bahn. Aber seht selbst...

Sehen kann man dieses Best-of bei Youtube

ÖBB 2019: 
Alfred Nusser - Der Jäger der echten Klänge
Um die Klänge einer seltenen Lokomotive einzufangen ist ihm kein Weg zu weit. Für eine rare Diesellok, ist er schon mal an die polnische Grenze gefahren. Seine Kunden wissen die Mühe zu schätzen, seine Sounds begeistern internationale Fans. Alfred Nusser ist der Jäger der echten Klänge.

Sehen kann man dieses Video bei Youtube


Der, bei den Filmaufnahmen erstellte Sound ist ab sofort auf ZIMO Decoder bei AMW-Hübsch erhältlich.
Siehe Soundliste


Information bei 
http://amw.huebsch.at/ 
Tel.: +43 1 7983281-40
                                                                                                                            (BA 2019.04.10)

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120 Jahre Eisenbahn Ödenburg - Pressburg
Mit zwei Bildtafeln wird im Warteraum des Bahnhofs Eisenstadt an den 120 Jährigen Bestand dieser Strecke gedacht. 
Die Gedenktafeln entstanden durch eine Initiative zweier Bundesbahn Mitarbeiter.

Die königliche Freistadt Ödenburg war bereits seit 1847 mit Wr. Neustadt schienemäßig verbunden. Aber erst Jahre später dachten die Ödenburger auch an eine Bahnverbindung mit der alten Haupt- und Krönungstadt des Königreichs Ungarns, Pressburg.
Die ersten Pläne sahen eine Verbindung zwischen Ödenburg und Pressburg über Rust vor.

19.März 1892 wurde auf eine Initiative des Grafen Batthyany beschlossen nunmehr mit allem Ernst an die Ausführung des Projekts zu schreiten.
5.Mai 1896 fand die Konzessionsverhandlung der Ödenburger-Eisenstadt- Pressburger Bahn nunmehr nach Plänen der Konzessionäre Haller und Laschober einer Bahn Ödenburg-Eisenstadt-Schützen- Neusiedl-Pressburg statt.
20.März 1897 wurde nach der vorangegangen Planungsphase der Spatenstich um 1 Uhr Nachmittag auf einem Acker in Kittsee vorgenommen.

Große Schwierigkeiten gab es beim Bau im Allgemeinen nicht, einzig das Terrain um und in Neusiedl verursachten einige Schwierigkeiten.
Die Bauarbeiten schritten zügig voran, schon im Oktober 1897 waren die beiden Städte Ödenburg und Pressburg mit einem Schienenstrang verbunden.
Am 13.Dezember 1897 erfolgte mit dem um 11 Uhr eintreffenden Sonderzuges aus Ödenburg die feierliche Eröffnung der Strecke.

Am 18.Dezember 1897 wurde die 92 km lange Strecke dem öffentlichen Verkehr übergeben.

1.Jänner 1922 Übernahme der Strecke durch die Österreichische Bahn
8.Dezember 1975 Ende des planmäßigen Dampfbetriebs
Dezember 2009 Elektrifizierung der Strecke Neusiedl am See bis Wulkaprodersdorf  (G.Wolf 2017.12.06)

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SWR - Pässe Puffer Palatschinken

Die Eisenbahn in Österreich feiert ihren 175. Geburtstag und Eisenbahn-Romantik feiert in Form einer spektakulären Sonderfahrt mit. 
Mit zwanzig verschiedenen Dampflokomotiven und einigen E-Lok Oldtimern geht es einmal quer durch die Alpenrepublik.
Mehr als 2.500 Kilometer werden in acht Tagen zurückgelegt. Glanzlichter sind die Fahrt über den Arlberg, vorbei an Kitzbühel, über die Tauern und die Murtalbahn, auf der man reisen kann, wie vor hundert Jahren.

Samstag, 29. Dezember 2012 – 20:15 Uhr SWR (90 Minuten)
Zur SWR-Seite und Video >>HIER<<                                    (Bahn-Austria - SWR Web.2012.12.23)

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Verantwortlich für Text und Bilder sind die bei den Berichten angegebenen Berichterstatter / Autoren.

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